Aller Anfang ist schwer

Selbsthilfegruppen gab es in der DDR nicht. Familie Kunze hatte bei der Entstehung unserer Gruppe eine wertvolle Arbeit geleistet.

Nachdem Herr Kunze 1990 an einem Parkinson-Seminar in Königsfeld im Schwarzwald teilnehmen durfte (er war bereits seit 1985 an Parkinson erkrankt), dort tiefe Kenntnisse über diese Erkrankung erhielt, war es ihm ein Bedürfnis in Dresden eine Selbsthilfegruppe U50 für Parkinson-Kranke aufzubauen. Er und seine Frau hatten das Ziel, diesen Kranken im täglichen Leben zu helfen, sowie Mut und Kraft zu geben. Nun versuchten sie Parkinson-Patienten zu erreichen und suchte dafür Unterstützung.

Endlich war es soweit, am 6.10.1990 fand die Eröffnungsveranstaltung der Selbsthilfegruppe Parkinson-Dresden statt.

Zu den ersten Mitgliedern gehörten die Eheleute Kunze, Dreßler, Roland, Pyhan, Krämer und Frau Rößler.

Material sammeln über diese Erkrankung (Internet gab es noch nicht), Räumlichkeiten finden für Treffs, in denen Informationen weitergegeben wurden – das stand zunächst im Vordergrund.

Ab April 1992 kommt es zu monatlichen Treffs der Gruppe.

Am 8.5.1993 – wurde durch Herrn Bock-den damaligen Vorsitzender der Parkinsonvereinigung die Regionalgruppe Dresden bestätigt.

 

1990 - 1995 war Herr Kunze Leiter der Kontakt-/ Regionalgruppe.

Diese Jahre waren bestimmt durch die Selbstfindung der Gruppe und deren Wachsen und Festigen.

Im Januar 1996 übernimmt Frau Karlsson-Hammer die Leitung der Dresdner Gruppe.

Sie baute auf den Erfahrungen der ersten Jahre auf. Zusätzlich verlieh sie der Gruppe neue Impulse. Ihr unermüdliches Engagement, ihr Organisationstalent, ihre Erfahrungen im Umgang mit Menschen, ihr Kampfeseifer bei der Gewinnung neuer Partner, ihr Auftreten und Wirksamwerden nach außen und ihr unermüdlicher Einsatz für die Probleme in der Gruppe und ihrer Mitglieder, kann nicht genug gewürdigt werden. Ein Glücksfall für alle!