Auszüge aus unserer Chronik

Seit Bestehen unserer Gruppe wurde fleißig in unserer Chronik Material gesammelt, Texte geschrieben - auch gedichtet, mit Fotos Höhepunkte festgehalten. Vielen Dank an alle, die sich mit viel Engagement daran beteiligt haben.

Folgende Auszüge aus dieser Chronik zeigen, wie wir bereits 25 Jahre miteinander und füreinander in unserer Gruppe da waren.

 

Erste Treffs waren im Hort 13.OS. Durch die steigende Mitgliederzahl reichte der Platz nicht mehr, so dass die Treffen ab 1998 in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität Trachenberger Str.6 stattfanden– diese Räume dürfen wir auch jetzt noch nutzen.

 

Weiterbildung

 

Vom 5. – 7. September 2013 fanden in Hetzdorf die Parkinson-Tage statt.

Ich war am 6.9. auch dabei.

Interessant für mich waren die Ausführungen zu den Aktivitäten gegen Parkinson, da ich mich dabei bestätigt gefühlt habe. Ich habe aber noch weitere Anregungen und vor allem Zusammenhänge erhalten, wie diese Aktivitäten Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes nehmen.

Sie sollen Spaß, Freude und Neugier wecken und diese möglichst viel in einer Gemeinschaft unternehmen.

Wichtig ist vor allem: NICHT JEDEN TAG DAS GLEICHE TUN

Aktivitäten können sein – töpfern, fotografieren, malen, Handarbeiten, Musik.

Diese unterstützen die Dopaminfreisetzung

Rhythmus erleichtert die Bewegung

Rhythmische Wahrnehmung und Ausführung wie:

Gehen und Trommeln

Tischtennis spielen

Singen (Atmung, Training der Stimmlappen)

Tanzen – besonders Tango, Squerdance- ist auch im Sitzen möglich

Tai Chi, Qigong fördern das Gleichgewicht

Das alles hilft, die vorhandenen Nervenzellen zu schützen

Ein weiterer Schwerpunkt waren Informationen über die Trippletherapie, deren historischen Entwicklung und eine Auswertung der dazu durchgeführten Langzeitstudie. 

(Bericht von: Ingrid Jopp)

 

Kontakte zu Ärzte und Therapeuten

Bereits seit 1999 bestehen Kontakte zu Dr. Themann, Chefarzt der Klinik am Tharandter Wald. Zum Selbsthilfetag im WTC sprach er die Einladung aus, dass unsere Gruppe die Klinik besichtigen kann.

Von nun an nutzten wir regelmäßig diesen Kontakt, in der Klinik Projekttage durchzuführen, oder um Dr. Themann oder andere Ärzte/Therapeuten zu uns einzuladen, die stets bereit sind, auf unsere Fragen Antworten zu finden.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit nahm einen wichtigen Platz ein – 1997 fand der erste Selbsthilfetag in Dresden statt, auf dem unsere Gruppe nicht nur anwesend war. Mit Hilfe von Werbetafeln wurde über die Krankheit aufgeklärt, Erkrankten gezeigt, wo wir uns treffen und was wir gemeinsam unternehmen. Diese Selbsthilfetage werden nun aller 2 Jahre –von der KISS organisiert- durchgeführt. Es geht darum, auch die Öffentlichkeit über Parkinson zu informieren, aber auch Erkrankten einen Weg zu zeigen mit Parkinson auch noch ein würdevolles Leben führen zu können.