25 Jahre Regionalgruppe Dresden

25 Jahre Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.

Regionalgruppe Dresden

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, mit der Parkinsonkrankheit umzugehen. Trotzdem wollen wir uns freuen und dankbar sein für alles, was wir noch können, und uns über jeden Tag, der uns geschenkt wird.

Am 16. September 2015 traf sich unsere Regionalgruppe zu einer Feierstunde.

Wir hatten guten Grund dazu – vor 25 Jahren wurde die Selbsthilfegruppe Parkinson in Dresden gegründet und am 8.5.1993 als Regionalgruppe vom damaligen Vorsitzenden der Deutschen Parkinsonvereinigung – Herrn Bock – bestätigt.

Seitdem gibt es eine kontinuierliche Arbeit für und mit unseren Mitgliedern. Zum „Runden Tisch“ gibt es oft wichtige Informationen über unsere Krankheit, über neue Medikamente und Behördengänge. Ebenso regelmäßig trifft sich nun bereits 20 Jahre die Tanzgymnastikgruppe. Aber auch Ausflüge gehören dazu – hierbei sind der Zusammenhalt und die Geborgenheit in der Gruppe ein großes Plus für Erkrankte und deren Angehörige.

Es war über einen längeren Zeitraum dieses Fest geplant. Alles war gut durchorganisiert. Zu unseren Ehrengästen gehörte auch Frau Kaminski – die Vorsitzende der DPV. Sie war auf dem Weg zu uns mit der DB. Diese hat jedoch das vorgesehene Programm durcheinandergebracht. Ab Leipzig fuhr kein Zug mehr nach Dresden. Aber Frau Kaminski kam trotzdem, jedoch mit 2 Stunden Verspätung.

Da wir aber auch etwas Zusätzliches vorbereitet hatten, von dem die Leiterin unserer Gruppe nichts wusste, wurde dann so gut improvisiert, dass es ein gelungenes Fest für alle wurde.

Nach dem vorgezogenem Kaffetrinken eröffnete Margarethe Vogler mit festlicher Cello-Musik zu einem Powerpoint mit Worten von Herrn Krebs und Fotos aus unserer Chronik diese Feierstunde. Es war ein Dankeschön an Karin Karlsson-Hammer, die bereits 20 Jahre unsere Gruppe leitet und mit ihrem Engagement uns alle mitgerissen hat.

Auch in einem selbstgedichteten Lied von Christine Killian bedankten wir uns gemeinsam für ihre wertvolle Arbeit.

Es konnte in der Chronik geblättert und dabei an schöne gemeinsame Erlebnisse erinnert werden.

Auch künstlerische Arbeiten zeigten Herr Krebs mit seinem kreierten Geschirr für Parkinsonkranke und Senioren  sowie Ingrid Jopp mit gemalten Bildern, die in der Kurklinik in Hetzdorf zu sehen sind.

Herr Krebs stellte ebenso einige seiner Gedichte vor.

Am Ende kam es zu einem gemeinsamen Auftritt mit Liedern von Herrn Brade und Gedichten von Herrn Krebs.

Herr Matthias Brade – der selbst an Parkinson erkrankt ist - war für das Unterhaltungsprogramm zuständig. Er passte sich an die neue Situation immer besser an, so dass wir am Ende gar nicht auseinandergehen wollten.